REISE INFOS
Charakter der Tour
Es handelt sich hier um eine leichte Radreise. In den letzten Jahren sind die Radwege in den Tälern gut ausgebaut worden. Obwohl Südtirol vor allem wegen seiner einzigartigen Bergwelt bekannt ist, finden Sie hier auch einfache, ebene Tal-Radwege ohne große Steigungen.
Enthaltene Leistungen
- 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels im Doppelzimmer
- Frühstücksbuffet oder erweitertes Frühstück
- Gepäcktransport von Hotel zu Hotel
- Bestens ausgearbeitete Routenführung
- Transfer von Meran bis zum Jaufenpass bzw. nach Sterzing
- Bahntickets für Radler und Fahrrad Meran – Mals/Vinschgau
- Bahntickets für Radler und Fahrrad Brixen – Toblach/Pustertal
- Ausführliche Reiseunterlagen
- Notrufnummer 7 Tage die Woche
Termine 2008
Individuelle Anreise jeden Samstag von 3. Mai bis 25. Oktober (Anreise auf Anfrage auch Montags in Meran möglich)
Preise
| Pro Person im Doppelzimmer: | € 599.- |
| Zuschlag Einzelzimmer: | € 115.- |
| Zuschlag Halbpension: | € 119.- |
| Leihrad (24-Gang-Tourenrad) | € 55.- |
| Reiseversicherung | |
| Stornoschutz | € 40.- |
| Komplettschutz | € 45.- |
Radreise Südtirol Komplett
Ausgehend von der Landeshauptstadt Bozen erkunden Sie das burgenreiche Überetsch und den Kalterer See. Weiter geht es durch herrliche Wein- und Apfelplantagen in die Kurstadt Meran und dem geschichtsträchtigen Vinschgau. Ein Transfer bringt Sie auf den Jaufenpass und in die Fuggerstadt Sterzing von wo aus sie dem oberen Eisacktal entlang nach Brixen radeln. Ein weiterer Höhepunkt ist der neue Radweg entlang des Pustertals, quasi quer durch die Dolomiten. Die letzte Etappe geht entlang des unteren Eisacktales vorbei am Künstlerstädtchen Klausen zurück nach Bozen.
Etappen der Tour
1.Tag: Individuelle Anreise nach Bozen
Informationsgespräch und Übergabe der Reiseunterlagen
und der Leihräder.
2.Tag: Bozen – Eppan – Kalterer See – Bozen (ca. 55km)
Sie verlassen Bozen auf dem Radweg entlang der Etsch und gelangen unterhalb von Schloss Sigmundskron (welches seit kurzem ein weiteres Museum des Extrembergsteigers Reinhold Messners enthält) auf den neuen Radweg entlang der alten Bahntrasse ins Überetsch. Diesem entlang geht es leicht aufwärts bis in die burgenreichste Gemeinde Südtirols, nach Eppan und weiter über das Weindorf Kaltern abwärts zum wärmsten Alpensee, dem Kalterer See. Retour geht es entlang des Etsch-Radweges gemütlich bis nach Bozen.
3.Tag: Bozen – Meran (ca. 30km)
Der neu erbaute Radweg entlang der Etsch führt Sie durch das größte zusammenhängendste Obstanbaugebiet Europas bis in die Apfelgemeinde Lana. Hier empfiehlt sich ein Abstecher ins Obstbaumuseum, welche die Geschichte des Lanaer und Südtiroler Apfelanbaus verdeutlicht sowie die Teilnahme an der stündlichen Führung des berühmten Schnatterpeckaltares (größter handgeschnitzter
Flügelaltar im deutschem Sprachraum) in der Niederlanaer Pfarrkirche. Weiter
geht es auf Nebenstraßen bis in die Kurstadt Meran. Hier haben Sie noch genügend Zeit für einen Stadtbummel durch die mittelalterlichen Laubengänge oder etwas oberhalb der Stadt, entlang dem botanisch sehenswerten Tappeinerweg. Auch eine Besichtigung der Gärten von Schloss Trauttmannsdorff, welche zu den schönsten Gärten Italiens zählen, oder ein Besuch in der neu erbauten Thermenlandschaft
sind verlockend.
4. Tag: Meran – Vinschgau – Meran (ca. 60km)
Die erst vor kurzem wiedereröffnete Vinschgerbahn bringt Sie von Meran bis nach Mals im Oberen Vinschgau. Mit dem Fahrrad geht es immer leicht abwärts entlang des Etsch-Radweges. Empfehlenswerte Stopps für unterwegs sind Glurns (kleinste Stadt Italiens mit vollständig erhaltener Stadtmauer), Laas (das Marmordorf), Schlanders (Hauptort des Vinschgaus) und natürlich Naturns (mit den sehenswerten Fresken aus dem 8.Jh. in der Prokulus Kapelle).
5.Tag: Meran – Jaufenpass – Sterzing – Brixen (ca. 35km)
Ein Transfer bringt Sie auf den Jaufenpass (2.092m) und weiter nach Sterzing. Wer
möchte kann bereits auf dem Jaufenpass das Rad besteigen und während einer flotten Abfahrt nach Sterzing das einzigartige Panorama genießen. Von der Fuggerstadt Sterzing radeln Sie auf herrlichen Radwegen enltang des oberen Eisacktales nach Süden. Sie passieren die ehemalige Zollstation von Franzensfeste,
bevor der Vahrner See zu einem Bad einlädt.
6.Tag: Brixen – Hochpustertal – Brixen (ca. 60km)
In der Früh geht es mit der Bahn in das Hochpustertal bis an die Wasserscheide zwischen Adria und Schwarzem Meer, nach Toblach. Heute steht der gut ausgebaute Pustertal-Radweg entlang des Flusses Rienz auf dem Programm: Die Radtour beginnt im Herzen der Dolomiten, in Toblach und führt entlang des Radweges am bekannten Pragser Tal vorbei, das sich gegen Süden erstreckt. Dieses Tal zählt zu den Perlen der Dolomiten mit seinen dunklen Wäldern, den kalkweißen Felswänden und dem kristallklaren türkisen Wasser des Pragser Wildsees. Entlang des Olanger Stausees und dem Fluss Rienz folgend erreichen Sie die Michael-Pacher-Stadt Bruneck. Weiter gemütlich durch das untere Pustertal radelnd gelangen Sie durch die Ruinen der
Mühlbacher Klause ins Eisacktal. Kurz vor Brixen kann die Klosteranlage von Neustift
besichtigt werden. In Brixen lohnt sich eine Besichtigung der Altstadt mit Lauben und Dom.
7.Tag: Brixen – Bozen (ca. 45km)
Der Eisacktal-Radweg von Brixen nach Bozen entlang des Flusses Eisack gibt Ihnen heute die Richtung vor: Ausgangspunkt ist die Bischofsstadt Brixen, welche Sie gegen Süden hin verlassen, wobei Sie von den Weingärten des bekannten Weißweingebietes begleitet werden. Schon bald lädt Sie das malerische Städtchen Klausen mit seinen Gassen und engen Häusern zu einer ersten Besichtigung ein. Südtirols Landeshauptstadt Bozen erreichen Sie am frühen Nachmittag und somit bieten sich noch zahlreiche Möglichkeiten: gemütliches Flanieren unter den Bozner Lauben oder auf den Talferwiesen, Besuch beim „Ötzi“, dem „ältesten Tiroler“ im Archäologiemuseum oder einfach nur ein Cappuccino in einem der zahlreichen Cafès am Waltherplatz.
8.Tag: Individuelle Abreise



