REISE INFOS
Charakter der Tour
Abgesehen von einem leichten Auf und Ab in einigen Abschnitten führt Sie die Strecke hauptsächlich auf ebenen, asfaltierten Nebenstraßen. Da Apulien kein „Durchzugsland“ ist und Sie außerhalb der Hauptsaison fahren, sind die Straßen so gut wie autofrei.
Termine 2008
Anreise jeden Samstag vom 08.03. bis 14.06. sowie vom 30.08. bis 29.11.
Enthaltene Leistungen
- Übernachtung in Mittelklassehotels in Zimmern mit Bad/Dusche und WC
- 1 Übernachtung in einer Masseria (umgebauter Bauernhof)
- Frühstücksbuffet oder erweitertes Frühstück
- Gepäcktransport von Ort zu Ort
- Bestens ausgearbeitete Routenführung
- Ausführliche Reiseunterlagen
- Deutschsprachige Notrufnummer
Preise
| pro Person im DZ/ÜF | € 648.- |
| Zuschlag Einzelzimmer | € 192.- |
| Zuschlag Halbpension | € 168.- |
| Leihrad (21-Gang) | € 65.- |
| Reiseversicherung | |
| Stornoschutz | € 40.- |
| Komplettschutz | € 45.- |
Radreise Apulien - Italiens faszinierender Süden
Individuelle Einzeltour - 8 Tage / 7 Nächte - ca. 326 km per Rad
Südöstlicher kann man Italien nicht haben. Bei dieser Radtour erleben Sie nicht nur die einmalige Landschaft zwischen dem Adriatischen und dem Ionischen Meer, sondern auch die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Süditaliener. Aber auch die Kultur kommt hier nicht zu kurz: Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Staufer, Aragonier, Habsburger und Bourbonen haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Etappen der Tour
1. Tag: Eigenanreise nach Alberobello
(UNESCO-Weltkulturerbe, Zentrum der Trulli- Kultur). Am Abend Informationsgespräch.
2. Tag: Alberobello – Ostuni (ca. 45 km)
Nach dem Frühstück und einem Stadtrundgang durch Alberobello Radtour durch die Valle d’Itria, welche zu den schönsten Kulturlandschaften des Südens gehört. Die Obstund Mandelbaumblüte verwandelt die Landschaft schon früh in einen farbenprächtigen Garten. Zwischenstopp in der bekannten Weinstadt Locorotondo zur Verkostung des lokalen Weißweines. Nächster Stopp ist Ostuni. Die wichtigste Attraktion von Ostuni ist wohl die hervorragend erhaltene Altstadt mit ihrem pittoreskem Gewirr von Gassen und Stiegen zwischen den typischen weißgekalkten Häusern.
3. Tag: Ostuni – Manduria/Umg. (ca. 50 km)
Heute geht es nach Manduria, eine verblühte Landmetropole in der Karstlandschaft der Murge Tarantine. Umgeben von Bauernland, wo nicht nur Wein angebaut wird, sondern auch edle Wildkräuter gedeihen, sticht besonders die herrlich verwitterte Altstadt, die nahezu vollständig aus gelbem Tuffstein gebaut wurde, hervor. Hier ließen sich die Messapier nieder, ein ur-apulischer Volksstamm, wovon noch heute eine Megalithmauer und ein Gräberfeld zeugen. Nicht entgehen lassen sollte man sich weiters den prunkvollen Feudalpalast Imperiali, den romanischen Dom San Gregorio Magno und das ehemalige jüdische Ghetto, ein liebliches Altstadtviertel.
4. Tag: Manduria/Umg. – Gallipoli (ca.68 km)
Weiter geht es entlang der Ionischen Küste nach Gallipoli. Diese “Kale Polis” (schöne Stadt) griechischen Ursprungs ist die eigentliche urbane Überraschung am Ionischen Meer. Wie eine uneinnehmbare Felseninsel liegt Alt-Gallipoli an der Spitze einer weit ins Meer ragenden Landzunge – von Norden wie Süden schon aus der Ferne erkennbar. Finden sie sich zurecht im Gassengewirr der Stadt, wo mehrere Kirchen und ein uriges Museum auf ihren Besuch warten. Beobachten sie auch die allgegen-wärtigen Berufsfi - scher, die nach wie vor für ein authentisches Bild der Stadt sorgen, welche im 17. und 18. Jh. als größter europäischer Exporteur für Lampenöl – hergestellt aus minderwertigen Oliven – galt.
5. Tag: Gallipoli–S. Maria di Leuca (ca.48 km)
Heute erreichen wir den südlichsten Punkt des Salento und zugleich die Wasserscheide zum Ionischen Meer bei Santa Maria di Leuca. Der Ort ist vor allem für seine Wallfahrtskirche bekannt, welche ein beliebtes Pilgerziel darstellt. Um die Jahrhundertwende entstanden hier viele Prunkvillen, welche aufgrund ihrer phantasievollen bis absurden Formen ein absolutes architektonisches Highlight sind. Hier ließen sich exzentrische Ende-der-Welt-Liebhaber nieder, um in der Abgelegenheit des Ortes Ruhe und Meer zu genießen.
6.Tag: S. Maria de Leuca–Otranto (ca.50 km)
Heute geht es der südlichsten Küste des Adriatischen Meeres entlang, hinauf zur messapischen Stadt Otranto. Sie gilt als kunstgeschichtliches Kleinod inmitten einer reizvollen Landschaft. Die Altstadt ist von einer mächtigen Stadtmauer umgeben und besticht durch das beeindruckende Habsburger-Castello. Auf dem Weg nach Otranto haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Grotta Zinzulusa zu besichtigen - die einzige Küstengrotte, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Auch Santa Cesarea Terme, bekannt für seine hydrotherapeutischen Kuren und radioaktiven Moortherapien, verdient einen Zwischenstopp.
7. Tag: Otranto – Lecce (ca. 65 km)
Zunächst weiter an der adriatischen Küste, dann durch unzählige Olivenhaine geht es nach Lecce. Sollten sie unterwegs eine Pause einlegen wollen, machen Sie das am Besten an der von hohen Kalksteinklippen begrenzten Badebucht von Torre dell’Orso. Lecce, die Hauptstadt des Salent, ist eine Stadt mit großem Reiz, die vor allem durch die unbestrittene Schönheit ihrer Gebäude und Kirchen begeistert. Neben Neapel ist Lecce die Barockmetropole des Südens, nicht umsonst spricht man vom “Lecceser Barock”.Hier warten rund 30 Kirchen und unzählige Paläste auf ihre Besichtigung. Vergessen sie nicht, auch dem Amphitheater und dem römischen Theater, beide vermutlich unter Kaiser Augustus erbaut, einen Besuch abzustatten.
8. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung ihres Aufenthalts
Von Lecce aus sind die Flughäfen von Bari/ Brindisi bequem mit dem Zug erreichbar; wer sein Auto in Alberobello geparkt hat, kommt ebenfalls mit dem Zug dorthin zurück. Anderenfalls steht Ihnen auch unser Transfer zur Verfügung.


